Teleskoptreffen Venus Transit Portsloge/Dobbenwiesen 07. – 08.06.2004

Der Transit der Venus vom 8.6.2004

Kurzfristig angesetztes Treffen einiger Oldenburger Sternfreunde

7.6.04: Der Vorabend des Transits.Ab 23 Uhr allmählicher Aufbau der Geräte. Der Himmel verheisst nichts Gutes. Es wird immer dunstiger. Bis 1 Uhr morgens immer noch keine Besserung. Auch mit Weizenbier kann man sich den Himmel nicht schöntrinken… Frust. Am nächsten Morgen ein kritischer Blick aus dem Fenster. Wat is dat denn? Der Himmel blau, und das in Norddeutschland??? Sollten wir etwa das Jahrhundert Ereignis sehen?

Wir sollten!

Schnell noch letzte Vorbereitungen, Webcam anbauen und so… Und dann kam das, was mehr oder weniger zu erwarten war: Eine widerwärtige, dicke, fette Wolke setzte sich genau vor die Sonne, sodass wir den Beginn des Transits zum Teil verpassten. Es wurde sogar stark nebelig. Frust. Der Beginn des Transits war nur blickweise durch den Wolkenschleier zu sehen. Genau zum Zeitpunkt der Trennung vom Sonnenrand war es bedeckt, wir konnten nicht beobachten, ob es das Phänomen des schwarzen Tropfens tatsächlich gibt. Als die Wolken sich nach und nach verzogen, war die Venus schon im Fernglas als schwarze Scheibe zu sehen. Danach konnten wir den ganzen restlichen Transit bis zu Schluß verfolgen. Ganz bis zum Schluß? Nein, denn just beim dritten Kontakt, also als die Venus den Sonnenrand erreichte und wir schon ganz gespannt auf die Beantwortung der Frage waren, ob es tatsächlich einen schwarzen Tropfen am Venusrand gibt, just zu dem Zeitpunkt, Ihr ahnt es schon, schob sich wieder eine widerwärtige, dicke, fette Wolke genau vor die Sonne. Das passte exakt! Zwar war diese widerwärtige, dicke fette Wolke schnell wieder weg, aber den entscheidenden Kontakt konnten wir nur eingeschränkt sehen.

Na ja, will mal nicht meckern, es gibt Leute, die haben gar nichts gesehen, die nämlich, die alles verpennt haben! Spaß gemacht hats trotzdem!

Hier ein paar Impressionen

Und das Treffen auf den Dobbenwiesen am 8.6.2004


Fotos Dobbenwiese: Jörn Anders

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